· Aktualisiert: April 2026 Unabhangige Analyse

Darts Saison-Kalender 2026: Alle PDC-Turniere & Termine

PDC-Kalender 2026 — alle Major-Turniere, European Tour, Players Championship und die besten Wett-Fenster.

Inhaltsverzeichnis

Darts Saison-Kalender 2026 – PDC-Turniere und Wett-Fenster

Die PDC-Saison erstreckt sich über das gesamte Kalenderjahr — von der WM im Januar bis zum WM-Start im Dezember. Mit einem Gesamtpreisgeld von über £25 Millionen und Dutzenden von Events bietet der PDC-Kalender 2026 nahezu durchgehend Wettmöglichkeiten. Aber nicht jede Phase ist gleich profitabel.

Der PDC-Kalender und Wett-Fenster hängen eng zusammen. Es gibt Phasen, in denen die Quoten besonders effizient sind (WM-Finale, Premier-League-Playoffs), und Phasen, in denen sie Ineffizienzen aufweisen (Saisonstart, ProTour-Events zwischen Major-Turnieren). Wer den Kalender kennt, weiß, wann sich Wetten lohnen — und wann man besser wartet. Dieser Artikel gibt dir einen chronologischen Überblick über die wichtigsten Termine und zeigt, wo die besten Wett-Fenster liegen.

Q1–Q2: WM-Finale, Premier League, UK Open

Das Darts-Jahr beginnt am 3. Januar mit dem WM-Finale im Alexandra Palace. Die WM 2025/26 läuft seit Mitte Dezember, und die letzten Runden im Januar bieten einige der besten Wett-Gelegenheiten des Jahres: Die Spielerform ist nach zwei Wochen Turnier klar erkennbar, die Outright-Quoten sind auf die verbleibenden Spieler konzentriert, und die Datenlage für Einzelmatches ist durch die vorherigen WM-Runden exzellent.

Ab Februar startet die Premier League — die zweite große Einnahmequelle des PDC-Kalenders mit einem Preisgeld von £1,25 Millionen. Die Liga läuft bis Mai und bietet wöchentlich vier Matches, die für Wetter besonders interessant sind: Das Best-of-12-Legs-Format mit Remis-Option erzeugt eine einzigartige Marktdynamik. Die ersten Spielwochen sind für Value-Wetter oft am lukrativsten, weil die Quoten noch auf Saisonerwartungen statt auf aktueller PL-Form basieren.

Parallel zur Premier League laufen die Players-Championship-Events auf der ProTour — kleinere Turniere im Best-of-11-Legs-Format, die fast jede Woche stattfinden. Diese Events sind für Wetter eine Goldmine an Formdaten: Du siehst, wie die PL-Spieler unter der Woche performen, und kannst ihre PL-Quoten am Donnerstag mit frischen ProTour-Daten bewerten.

Im März oder April finden die UK Open statt — ein Major-Turnier im Random-Draw-Format. Anders als bei der WM gibt es keine Setzliste: Jeder Spieler kann in jeder Runde auf jeden anderen treffen. Für Outright-Wetten ist das UK Open deshalb besonders schwer prognostizierbar, was die Quoten auf Favoriten nach oben und die Margen nach oben treibt. Value liegt hier eher bei Spielern, die im Random-Draw einen günstigen Pfad erwischen — aber das weißt du erst nach der Auslosung jeder Runde.

Q1 und Q2 bieten mit WM-Finale, Premier League und UK Open drei Major-Events und wöchentliche ProTour-Daten. Es ist die datendichteste Phase des Jahres und damit die Phase, in denen analytische Wetter den größten Vorteil haben.

Auch die European Tour startet in Q1 mit Events in verschiedenen europäischen Städten. Diese Turniere sind kleiner als die Majors, bieten aber häufig attraktive Quoten, weil weniger öffentliche Aufmerksamkeit zu weniger effizienten Märkten führt. Wetter, die auch die European Tour im Blick haben, erweitern ihr Wettportfolio erheblich.

Q3–Q4: Matchplay, Grand Prix, Grand Slam, WM-Start

Das zweite Halbjahr ist Major-schwer und bietet vier der fünf größten PDC-Turniere.

Im Juli findet das World Matchplay in Blackpool statt — reines Legs-Format, 32 Spieler, £1 Million Preisgeld. Das Matchplay markiert den Beginn der zweiten Saisonhälfte und ist für Wetter ein Schlüsselturnier, weil es die Sommerform der Spieler offenlegt. Die Formkurven aus den ProTour-Events von Mai und Juni sind der beste Indikator für die Matchplay-Leistung.

Im Oktober folgt der World Grand Prix mit seinem einzigartigen Double-In-Format. Dieses Nischenturnier bietet aufgrund seiner Formatbesonderheit regelmäßig Value, weil viele Buchmacher-Modelle die Double-In-Variable nicht vollständig erfassen.

Im November steht der Grand Slam of Darts an — das Turnier mit dem Mixed-Format aus Legs-Gruppenphase und Sets-K.O.-Runden. Der Grand Slam ist analytisch das anspruchsvollste Turnier und belohnt Wetter, die bereit sind, ihre Strategie mitten im Turnier umzustellen.

Ab Mitte Dezember beginnt die WM 2026/27 — der Höhepunkt des Darts-Jahres und gleichzeitig der Start in die neue Saison. Die PDC hat die WM mit der Investition von über £3 Millionen in globale Affiliate Tours weiter internationalisiert, was das Teilnehmerfeld diversifiziert und für Wetter neue Analysefaktoren schafft.

Q3 und Q4 sind geprägt von den Big-Stage-Turnieren mit großen Preisgeldern und maximaler Medienaufmerksamkeit. Die Quoten sind hier tendenziell effizienter als bei ProTour-Events, aber die höhere Varianz der Major-Formate bietet trotzdem Value-Gelegenheiten — besonders für Wetter, die die Formatunterschiede zwischen Matchplay (Legs), Grand Prix (Double-In) und Grand Slam (Mixed) in ihre Analyse einbeziehen.

Zusätzlich zu den Majors finden im Herbst zahlreiche Players-Championship-Events statt, die als Formbarometer für die WM dienen. Die ProTour-Ergebnisse von Oktober und November sind der zuverlässigste Indikator für die WM-Form der Spieler — nutze sie, um deine WM-Outright-Wetten zu kalibrieren.

Die besten Wett-Fenster im Jahresverlauf

Nicht jede Phase des PDC-Kalenders bietet die gleiche Profitabilität. Hier sind die Fenster, die du als Wetter besonders beachten solltest.

Fenster 1 — PL-Saisonstart (Februar/März): Die Quoten basieren auf Vorjahresdaten und Gesamtreputation, nicht auf aktueller PL-Form. Spieler in starker ProTour-Form sind oft unterbewertet, Spieler mit großem Namen aber schwacher Winterform überbewertet. Diese Diskrepanz korrigiert sich nach vier bis sechs Spielwochen.

Fenster 2 — ProTour zwischen den Majors (April–Juni, August–September): Die öffentliche Aufmerksamkeit liegt auf PL und Sommerpause. Wettvolumen ist niedrig, Margen sind höher, aber die Quoten sind weniger effizient. Wetter mit guten ProTour-Daten finden hier regelmäßig Value, den der dünne Markt nicht korrigiert.

Fenster 3 — WM-Erste Runden (Dezember): Die ersten WM-Runden bringen Matches zwischen hochgesetzten Profis und wenig bekannten Qualifikanten. Die Quoten auf Favoriten sind oft extrem niedrig (1,05 bis 1,20), bieten keinen Value. Aber die Quoten auf die Qualifikanten und die Over/Under-Linien können Ineffizienzen aufweisen, weil die Datenlage für diese Spieler dünn ist.

Fenster 4 — Grand-Prix-Woche (Oktober): Das Double-In-Format ist so einzigartig, dass die Standard-Modelle der Buchmacher hier am anfälligsten für Fehlbewertungen sind. Wetter mit spezifischer Grand-Prix-Expertise — also Kenntnis der Double-In-Historien und der Doppelpräzision der Spieler — haben hier den stärksten analytischen Edge des gesamten Jahres.

Der PDC-Kalender und Wett-Fenster belohnen Wetter, die nicht jede Woche zwanghaft wetten, sondern die profitabelsten Phasen identifizieren und in diesen Phasen konzentriert agieren. Manchmal ist ein Monat ohne Wette der profitabelste Monat des Jahres — weil du Kapital und Energie für die Fenster aufbewahrst, in denen dein analytischer Edge am größten ist.

Ein letzter Tipp: Markiere dir die Auslosungstermine der Major-Turniere im Kalender. Die Tage zwischen Auslosung und Turnierstart sind die wertvollsten Fenster für Outright-Wetten, weil du den Turnierbaum analysieren kannst, bevor der Markt mit den ersten Ergebnissen reagiert. Wer hier vorbereitet ist, hat einen strukturellen Vorsprung, der sich über die gesamte Turnierdauer auszahlt. Der PDC-Kalender ist nicht nur ein Spielplan — er ist dein Wett-Fahrplan für das gesamte Jahr.